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Rundenwettkampfrichtlinie des WSB

Rundenwettkampfrichtlinie des WSB
1. Geltungsbereich

Für die Rundenwettkämpfe (RWK) im Bereich des WSB gilt, soweit in dieser Richtlinie nicht anders bestimmt, die Sportordnung des DSchüB (SpO) in der jeweils gültigen Fassung. Diese Richtlinie ist für alle Teilnehmer bindend. Mit der Teilnahme an den RWK werden diese RWK-Richtlinie und weitere ergänzende Regelungen (vgl. Nr. 12) durch den teilnehmenden Verein anerkannt. RWK sind Mannschaftswettbewerbe von 3er-Vereinsmannschaften. Sie können in allen Disziplinen und Wettkampfklassen ausgetragen werden. Der Ausrichter (Landesverband, Bezirke, Kreise) legt fest, in welchen Diziplinen und Klassen RWK ausgetragen werden sollen. Er kann auch entscheiden, dass neben der Mannschaftswertung eine Einzelwertung vorgenommen wird. Im Rahmen dieser Ausschreibung bleibt es dem Ausrichter überlassen, ob er Einzelergebnisse, die in einer anderen Klasse erzielt wurden, in die jeweilige Einzelwertung aufnimmt.

2. Klasseneinteilung

Es wird in folgenden RWK-Klassen geschossen:

Landesklasse,
Bezirksklasse,
Kreisklasse

Die Kreisklasse kann bei Bedarf weiter unterteilt werden (1., 2. und 3. Kreisklasse). Besteht in den Kreisen eine Unterteilung, so kann auch hier nur ein Aufstieg von Klasse zu Klasse erfolgen. Eine Unterteilung auf Bezirksebene ist nur dann zulässig, wenn in der betreffenden Disziplin auf Kreisebene keine RWK zustande kommen. Die Zahl der Mannschaften in den jeweiligen Klassen wird durch den Sportausschuss des Veranstalters (WSB, Bezirke oder Kreise) festgelegt.

Es wird in Gruppen zu 4 Mannschaften geschossen; Abweichungen sind statthaft. Die Gruppenstärke und die Einteilung werden durch den zuständigen RWK-Leiter geregelt.
3. Mannschaftszusammensetzung

Jede Vereinsmannschaft besteht aus 3 Schützinnen/Schützen. Gemischte Mannschaften (Start in höherer
Wettkampfklasse gem. Abschnitt 0.17 SpO, unterschiedliches Geschlecht) dürfen nur dann aufgestellt werden, wenn die betreffenden Wettkampfklassen nicht ausgeschrieben sind. Abweichend hiervon dürfen in der Kreisklasse gemischte Mannschaften aufgestellt werden, wenn der Verein in ausgeschriebenen Wettkampfklassen keine Mannschaft bilden kann. Nach Geschlecht, nicht aber nach Altersklassen gemischte Mannschaften sind zulässig, wenn RWK für die Schüler-, Jugend-, Junioren- und Seniorenklasse ausgeschrieben sind.
Schüler können nur in der auf Kreisebene auszuschreibenden Schülerklasse starten.

Körperbehinderte, die eine Erleichterung nach SpO. 0.7.3.1.1.2 einsetzen dürfen sind nicht startberechtigt.

4. Startberechtigung

Jeder RWK-Teilnehmer muß im Besitz eines gültigen Sportpasses sein. Ein Start innerhalb einer RWK-Saison für mehr als einen Verein in der gleichen Disziplin ist unzulässig. Innerhalb einer RWK-Saison darf ein RWK-Teilnehmer nach dem zweiten in einer Klasse geschossenen Wettkampf nicht mehr in einer niedrigeren Klasse starten.
Jeder RWK-Teilnehmer darf am Ende der RWK-Saison insgesamt nicht mehr RWK ausgetragen haben, als für diese Disziplin ausgeschrieben sind. RWK - Teilnehmer dürfen bei den Ligawettkämpfen starten.

5. Startberechtigung von Mannschaften

Mehrere Mannschaften eines Vereines können in der gleichen RWK-Klasse starten. Die Starter dieser Mannschaften können von Wettkampf zu Wettkampf ausgetauscht werden.

6. Schusszahlen, Anzahl der Wettkämpfe

Die Schusszahlen werden wie folgt festgesetzt:

Luftgewehr, Luftpistole und Armbrust 10m 40 Schuss

KK 3 x 20 : Landesklasse 60 Schuss,
Bezirksklasse 60 Schuss,
andere Klassen 30 Schuss

Sportpistole: Landesklasse 60 Schuss,
Bezirksklasse 60 Schuss,
andere Klassen 30 Schuss

FITA Halle 60 Pfeile

Für andere Disziplinen erfolgt bei Bedarf die Festsetzung der Schusszahlen durch den Veranstalter.

7. Wertung

Entscheidend für die Bewertung des Wettkampfes ist die Gesamtringzahl. Bei Ringgleichheit ist das höhere Ergebnis des letzten RWK maßgebend.
8. Auf- und Abstieg

Die Auf- und Abstiegsregelung wird durch den Sportausschuss des WSB bzw. den Vorstand der Bezirke und Kreise festgelegt.
9. Wettkampftermine und -orte

Die Wettkampftermine und -orte werden durch die zuständigen RWK-Leiter festgelegt und sind den Vereinen frühzeitig bekannt zu geben. Die Anzahl der Wettkämpfe beträgt in den Disziplinen Armbrust, Bogen und den Luftdruckwaffen 6 Wettkämpfe, in allen anderen Disziplinen 4 Wettkämpfe. Eine Vorverlegung bis höchstens 14 Tage kann unter den am Wettkampf beteiligten Vereinen vereinbart werden. Eine nachträgliche Austragung der Kämpfe ist nur mit vorheriger Genehmigung des RWK-Leiters zulässig. Das Nachschießen einzelner Mannschaften oder einzelner RWK-Teilnehmer nach dem vereinbarten Termin ist unzulässig.
10. Nichtantreten einer Mannschaft

Bei Nichtantreten einer Mannschaft wird der anwesenden Mannschaft nach Rücksprache mit dem RWK-Leiter Gelegenheit gegeben, diesen Wettkampf zu schießen. Der RWK-Leiter entscheidet, wo der Wettkampf ausgetragen wird und wer ihn beaufsichtigt.

11. Weitermeldung der Ergebnisse

Die Ergebnislisten müssen spätestens 2 Werktage nach dem Wettkampftag an den RWK-Leiter abgesandt
werden (entscheidend ist der Poststempel).
12. Ergänzende Regelungen
Zur ordnungsgemäßen Durchführung der RWK können durch einen Beschluss des Veranstalters besondere
ergänzende Regelungen beschlossen werden. Sie dürfen dieser Richtlinie nicht widersprechen. Über die ergänzenden Regelungen müssen alle teilnehmenden Vereine vor Wettkampfbeginn schriftlich informiert werden.
13. Ahndung von Regelverstößen

Unsportlichkeiten und Regelverstöße i.S. der RWK-Richtlinie und der Sportordnung des DSB werden vom RWK-Leiter entsprechend der DSB-Sportordnung geahndet (Warnung / Ringabzug / Disqualifikation). Bei zu später Absendung der RWK-Berichte wird gegen den austragenden Verein ein Ordnungsgeld in Höhe von 20,00 € verhängt. Bei Nichtzahlung erfolgt eine Sperre in der nächsten Saison. Manipulationen an den Scheiben werden mit Nullwertung des jeweiligen Schusses geahndet. Die Feststellung ist auf dem RWK-Bericht ausdrücklich zu vermerken; die betreffenden Scheiben sind dem RWK-Bericht beizufügen. Beim Verzicht auf Aufstieg in eine höhere Klasse erfolgt eine einjährige Sperre. Nach Ablauf der Sperre muss die Mannschaft in der untersten Klasse wieder beginnen.
14. Rechtsweg

Gegen Entscheidungen entsprechend Nr. 14 dieser Richtlinie kann der Betroffene innerhalb von 2 Wochen
nach der Bekanntgabe Einspruch beim zuständigen RWK-Leiter einlegen. Über eingelegte Einsprüche entscheidet der Sportausschuss des Veranstalters (WSB, Bezirke oder Kreise). Gegen die Einspruchsentscheidung kann Klage eingelegt werden. Das WSB-Gericht 1. Instanz entscheidet endgültig. Weitere Einzelheiten regelt § 24 der Satzung des WSB i.d.F. v. 11.10.03 und die Rechtsordnung des WSB i.d.F. v. 12.10.97. Die RWK-Richtlinie in der vorstehenden Fassung wurde am 11.02.2004vom Sportausschuss des WSB beschlossen und wird hiermit zum 01.03.2004 in Kraft gesetzt.
Dortmund, den 11.02.2004

gez. Klaus Stallmann gez. Fritz-Eckhard Potthast
Präsident Sportleiter